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Vor- und Nachteile festverzinsbare Wertpapiere

 
Des Öfteren habe ich hier schon sehr positive und gut verständliche Antworten auf meine Fragen erhalten. Aus diesem Grund wende ich mich auch heute wieder an die Expertenrunde. Und zwar würde mich interessieren, was die Vor- und Nachteile sind, wenn man sich für festverzinsbare Wertpapiere entscheidet.

Es wäre toll, wenn sich hier der eine oder andere finden würde, der mir ein paar Hinweise zu diesem Thema geben könnte, da ich leider auf diesem Gebiet noch nicht sonderlich gut bewandert bin.
  
Cosimo


 
 
 
Festverzinsbare Wertpapiere werden von vielen Unternehmen, aber auch Staaten gerne genutzt. Sie stellen eine günstige Möglichkeit dar, um Fremdkapital zu erhalten. Werden festverzinsbare Wertpapiere ausgegeben, so erhalten Unternehmen und Staaten, aber auch Institutionen damit zusätzliches Kapital zu meist deutlich günstigeren Zinsen, als bei einer Darlehensaufnahme. Der Vorteil für den Anleger besteht darin, dass er ein Anrecht auf einen festen Zinssatz hat. Das bedeutet, entscheidet man sich für festverzinsbare Wertpapiere, so gehen Unsicherheiten, wie sie etwa durch Aktien entstehen, verloren.

Man weiß genau, welchen Betrag und welche Zinsen man für die Wertpapiere bekommt. Außerdem sind die Zahlungen an die Inhaber festverzinsbarer Wertpapiere vorrangig zu behandeln, sie müssen noch vor den Zahlungen von Dividenden an Aktionäre ausgezahlt werden. Am Ende der Laufzeit erhält man das zur Verfügung gestellte Kapital vollständig zurück. Bei großen und solventen Unternehmen lohnen sich festverzinsbare Wertpapiere durchaus, da hier kaum Verluste zu erwarten sind. Bei kleineren und wirtschaftlich nicht ganz gesunden Unternehmen sollte man auf die Geldanlage verzichten.

Die Nachteile bestehen aber darin, dass man nicht an den Gewinnen des Unternehmens partizipieren kann. Somit erhält man keinen Vorteil aus einem besonders guten Geschäftsjahr. Auch ein Mitspracherecht, wie man es durch den Kauf von Aktien erhält, ist hierbei nicht gegeben. Dafür muss man jedoch kein unternehmerisches Risiko eingehen und wird ebenso wenig an den Verlusten des Unternehmens beteiligt. Ebenfalls wird eine hohe Flexibilität gewährt. Denn wenngleich die festverzinsbaren Wertpapiere über einen bestimmten Zeitraum laufen, können sie bei Bedarf auch vorzeitig börsentäglich verkauft werden. Als Kaufpreis wird der dann gültige Kurs zugrunde gelegt. Deshalb sollte hier abgewartet werden, bis der Kurs gut steht, um keine zu hohen Verluste zu machen.
  
FeWo
 
 
 
Festverzinsliche Geldanlagen findet man ja oftmals in Form von Anleihen vor und das können dann Industrieanleihen oder auch Staatsanleihen oder wiederum auch Pfandbriefe von Banken sein. Den Vorteil sehe ich mal schon darin, dass es sich um keinerlei spekulative und risikoreiche, sondern eher um konservative Geldanlagen handelt. Die Zinsen im Inland sind meistens fest vereinbart und unterliegen somit auch keinerlei Schwankungen.

Nachteilig könnten sich jedoch Währungsrisiken und Währungsschwankungen erweisen oder aber wenn der Emittent der Anleihe zahlungsunfähig werden sollte, dann sollte man wohl auch schnell handeln. Von daher sollten sich gerade private Anleger, sich die Bonität des Emittenten einer Anleihe im Vorfeld ganz genau anschauen, um drohende Verluste möglichst einzugrenzen.
  
takker
 
 
 
   
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