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Festverzinsliche Wertpapiere - Pro und Contra

 
Ich suche nach Informationen über festverzinsliche Wertpapiere. Mir geht es vor allem darum, die Vorteile und Nachteile dieser Form der Geldanlage zu vergleichen, da ich für mich selbst herausfinden will, ob sich die Investition lohnen würde.

Auch der Unterschied zwischen festverzinslichen Wertpapieren und Aktien würde mich in diesem Bezug noch einmal interessieren, sofern es denn einen gibt. Wäre toll, wenn ich hier ein paar Antworten bekommen könnte.
  
Cosimo


 
 
 
Zunächst einmal gibt es tatsächlich einen Unterschied zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren. Die festverzinslichen Wertpapiere stellen keine Beteiligung an einem Unternehmen dar, wie es bei den Aktien der Fall ist. Vielmehr ist es so, dass diese Papiere ähnlich wie ein Darlehen funktionieren. Wer in sie investiert, der gewährt dem ausgebenden Unternehmen ein Darlehen. Die Laufzeit wird dabei von vornherein festgelegt. Ebenfalls werden die Zinsen festgelegt, die in der Regel einmal jährlich ausgezahlt werden.

Der Nachteil ergibt sich aus der Art, wie die Papiere aufgelegt werden. Der Investor erhält keinerlei Mitspracherecht bei den betrieblichen Entscheidungen im ausgebenden Unternehmen. Ebenfalls kann er nicht an den Gewinnen partizipieren. Doch hier entstehen auch die Vorteile der Papiere. Denn die angelegten Gelder gelten im Unternehmen als Fremdkapital. Dieses muss zum vereinbarten Zeitpunkt zurück gezahlt werden. Ebenso müssen jährlich die Zinsen ausgezahlt werden. Diese Forderungen sind vorrangig vor den Ausschüttungen von Dividenden und Co. an die Aktionäre zu zahlen, da es andernfalls schnell zu einer Insolvenz des Unternehmens kommen kann.

Weiterhin bieten die festverzinslichen Wertpapiere eine ansprechende Flexibilität. Zwar sind sie grundsätzlich erst einmal auf eine bestimmte Laufzeit ausgerichtet, doch können sie auch vor Ablauf selbiger börsentäglich veräußert werden. Dabei wird immer der aktuell gültige Kurs zugrunde gelegt. Dieser kann mitunter auch geringer, als der Ankauf der Wertpapiere sein, so dass Verluste entstehen können. Deshalb sollte hier auf einen günstigen Kurs gewartet werden, bevor die Papiere verkauft werden.
  
FeWo
 
 
 
Ich kenne jetzt nur den Unterschied zwischen variabel verzinsten und festverzinslichen Wertpapieren. Und festverzinslich steht eben dafür, wie es der Name eigentlich auch schon sagt, dass man für eine gewisse Laufzeit einen fest vereinbarten Zins erhält. Meistens werden festverzinsliche Wertpapiere von Unternehmen also Unternehmensanleihen oder auch von Staaten in Form von Staatsanleihen ausgegeben, wobei man natürlich auf die Risikobewertung derartiger Wertpapiere sehr viel Wert legen sollte. Weiterhin gehören auch noch Genussscheine, Pfandbriefe oder auch Inhaberschuldverschreibungen zur Kategorie der festverzinslichen Wertpapiere. Als Beimischung in Geldanlagen können diese Wertpapiere schon gut sein.
  
Barmann
 
 
 
   
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