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Definition - lombardfähige Wertpapiere

 
Ich wende mich heute auch einmal mit einer für mich recht schwierigen Frage an die Expertenrunde hier und hoffe auf zahlreiche Antworten. Und zwar würde mich einmal interessieren, was genau lombardfähige Wertpapiere darstellen und wo man diese erhalten kann. Ich hoffe, dass sich jemand in diesem Bereich auskennt und mir ein paar Infos zu dem Thema geben kann, da ich mich selbst leider nicht wirklich damit auskenne. Wäre klasse, wenn sich hier ein Profi finden würde.
  
Frisbee


 
 
 
Lombardfähige Wertpapiere werden zur Absicherung der so genannten Lombardkredite genutzt. Darunter versteht man Kredite, die kurz- bis mittelfristig laufen. Sie werden gegen die Verpfändung beweglicher und marktüblicher Rechte und Sachen gewährt. Die Lombardfähigkeit stellt dagegen die mögliche Verpfändung von Wertpapieren dar. Die Pfänder selbst werden im so genannten „Verzeichnis der bei der Bundesbank beleihbaren Wertpapiere“ geführt, so dass die lombardfähigen Wertpapiere stets einem bestimmten Pfand zugeordnet werden können.

Als Pfänder, die die Kreditinstitute an die Bundesbank geben, sind Schatzwechsel des Bundes denkbar, aber genauso im Schuldbuch eingetragene Ausgleichsforderungen. Des Weiteren kommen unverzinsliche Schatzanweisungen in Frage. Diese dürfen jedoch nur noch ein Jahr Laufzeit aufweisen. Außerdem können rediskontfähige Handelswechsel als Pfand eingesetzt werden. Auch festverzinsliche Wertpapiere, die als lombardfähig eingestuft wurden, sowie Schuldbuchforderungen des Bundes werden anerkannt. Die Anleger können lombardfähige Wertpapiere bei ihrer Hausbank erhalten. Hierfür reicht es in der Regel aus, bei seinem persönlichen Berater einmal nachzufragen. Man sollte jedoch auf eine umfassende Beratung, insbesondere hinsichtlich der Risiken bestehen.

In unmittelbarem Zusammenhang steht auch das Lombardverzeichnis, welches im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Es stellt eine Auflistung aller beleihbaren Werte für Lombardkredite dar und sollte ebenfalls bei der Entscheidung für diese Wertpapiere berücksichtigt werden. Allerdings wird die Bundesbank durch die Aufnahme des Wertpapiers nicht verpflichtet, einen Lombardkredit zu gewähren.
  
FeWo
 
 
 
Unter lombardfähigen Wertpapieren würde ich auch solche Anlagen verstehen, die auch beliehen werden können. Neben dem schon erwähnten Lombardkredit kursiert ja auch im Volksmund der Begriff Wertpapierkredit und da sagt wohl eigentlich schon der Name, was dieser Begriff zu bedeuten hat. Man beantragt oder nimmt also einen Bankkredit auf und wenn man finanziell nicht besonders gut dasteht, dann verpfändet man als Sicherheit dafür eben seine Wertpapiere an die Bank. Nur akzeptiert die Bank auch nicht jedes Wertpapier und deswegen muss diese eben lombardfähig sein und das heißt im Klartext, möglichst einen hohen Wert und eine hohe Sicherheit aufweisen. Mit Penny-Stocks braucht man da der Bank nicht kommen.
  
Tommy
 
 
 
   
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