Login :: Anmelden
Startseite Forum rund um Geld, Geldanlage, Versicherung, Vorsorge und Finanzierung
Sie befinden sich hier: Startseite Geldanlage und Sparen
    

Was sind deckungsstockfähige Wertpapiere?

 
Insbesondere im Bereich der Versicherungen habe ich des Öfteren den Begriff deckungsstockfähige Wertpapiere gehört, kann jedoch damit im Moment nicht wirklich etwas anfangen. Deshalb wollte ich nun hier einmal nachfragen, ob sich jemand in diesem Bereich auskennt und mir ein paar Hinweise geben kann, was genau man unter diesen Wertpapieren versteht.

Leider konnte ich bisher noch keine wirklich verständliche Definition finden, weshalb ich hier auf jemanden hoffe, der mir die Zusammenhänge mit einfachen Worten erläutern kann. Wäre klasse, wenn sich hier jemand finden würde.
  
Cosimo


 
 
 
Der Begriff Deckungsstock muss erst einmal erläutert werden, um zu verstehen, was deckungsstockfähige Wertpapiere sind. Der Deckungsstock ist ein rein versicherungsrechtlicher Begriff, der in dieser Branche sehr wichtig ist. Bezeichnet werden damit die Vermögensteile einer Versicherung, die hauptsächlich zur Abdeckung der unmittelbaren Ansprüche der Versicherten eingesetzt werden. Typische Beispiele sind hierbei die Ansprüche aus der Lebens-, der Unfall- und der Krankenversicherung. Damit der Deckungsstock korrekt erstellt werden kann, hat der Gesetzgeber sehr strenge Richtlinien entwickelt, die eingehalten werden müssen. Andernfalls gilt die Zusammensetzung des Deckungsstocks als nicht korrekt.

Als deckungsstockfähige Wertpapiere werden dann jene Papiere bezeichnet, die als deckungsstockfähig anerkannt wurden. Dabei müssen sie alle gesetzlichen Vorschriften einhalten. Diese Wertpapiere werden von den Versicherungsunternehmen aufbewahrt, um damit die Ansprüche der Versicherten abzusichern. Allerdings gibt es auch einige deckungsstockfähige Wertpapiere, die man an der Börse erwerben kann. Dies alles hier auszuführen, würde aber den Rahmen sprengen. Bei Interesse an den deckungsstockfähigen Wertpapieren sollte man sich mit einem versierten, idealerweise unabhängigen Anlageberater zusammen setzen und sich die genauen Zusammenhänge von diesem erläutern lassen.

Erst dann sollte man weiter über diese Form der Wertpapiere nachdenken, die nur bedingt zur Geldanlage geeignet sind. Aber das gilt generell für Wertpapiere, denn diese sollten regelmäßig nur einen Teil des gesamten Portfolios eines Anlegers ausmachen, da andernfalls schnell hohe Verluste zustande kommen können, die selbst bei großen Vermögen nicht so ohne Weiteres aufgefangen werden können.
  
FeWo
 
 
 
Selber hatte ich zwar noch nichts mit deckungsstockfähigen Wertpapieren zu tun, aber mit ganz einfachen Worten, würde ich diese vielleicht mal so erklären. Dieser Begriff kommt tatsächlich aus der Versicherungsbranche und besagt, dass ja eine Versicherungsgesellschaft möglichst immer liquide sein muss, um die Bedürfnisse und Ansprüche ihrer Versicherungskunden abdecken und befriedigen zu können. Dafür legt die Versicherung eben deckungsstockfähige Wertpapiere zum Kauf auf und bietet dafür natürlich auch eine Verzinsung an. Das Prinzip funktioniert demnach genauso wie die Schuldverschreibungen, welche von den Banken ausgegeben werden.
  
Zeitgeist
 
 
 
   
Zum antworten bitte einloggen oder jetzt anmelden Um ein neues Thema zu erstellen bitte einloggen
   
Seite 1 von 1  
   
   
Ähnliche Themen:
 
thema-finanzen.de Web