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Immobilie Kaufvertrag - worauf muss man achten?

 
Der Kauf einer Immobilie ist ja in aller Regel eine weitreichende (finanzielle) Entscheidung. Umso wichtiger ist es dann doch eigentlich, dass der Kaufvertrag hieb und stichfest ist, und man sich quasi nicht übers Ohr hat hauen lassen.

Aber worauf sollte man denn genau achten, wenn man einen Kaufvertrag für Immobilien aufsetzt? Braucht man eigentlich auf jeden Fall einen Notar? Und wenn ja, wer muss den Notar bezahlen, Käufer oder Verkäufer? Oder können die Notarkosten auch geteilt werden? Welche Unterlagen sollte man denn angesehen haben, welche Dokumente sind wichtig, wenn ich eine Immobilie kaufen möchte?
  
Minimalist


 
 
 
Auf einen Notar sollten Sie beim Kaufen einer Immobile auf gar keinen Fall verzichten denn er sorgt dafür, dass Käufer und Verkäufer nicht über den Tisch gezogen werden. Oft wird festgelegt, dass der Käufer die Notarkosten alleine legt, die Kosten sind gesetzlich geregelt, deswegen kann man auch nicht irgendwo einen "günstigeren Notar"" finden. Wer keinen Notar empfohlen bekommt, zum Beispiel von Freunden oder Angehörigen, kann sich an die Bundesnotarkammer wenden: Tel 030-3838660, Internetseite: Deutsche Notarauskunft.

Wichtig ist die Vorbereitung, die vor Unterzeichnung des Kaufvertrages erfolgen muss. Überprüfen Sie zum Beispiel, ob finanzielle oder bauliche Altlasten vorliegen (Blick ins Altlastenverzeichnis), ob der Kaufpreis korrekt ist, ob die Finanzierung der Bank steht und ob die Immobilie tatsächlich so genutzt werden darf, wie man sich das als Käufer vorstellt. Vergleichen Sie die Grundstücksgrenzen mit den im Liegenschaftskataster gemachten Angaben, wenden Sie sich an die Gemeinde, um zu überprüfen, ob das Grundstück erschlossen ist und/oder ob für die erfolgte Erschließung noch Rechnungen zu bezahlen sind, bei Grundstückskauf sollte man sich ans Bauamt wenden und einen Blick ins Baulastenverzeichnis werfen, um sich über mögliche Baubeschränkungen zu informieren; bei Hauskauf sollte man sich eine Genehmigungsfreistellung oder aber eine Baugenehmigung zeigen lassen, die belegt, dass die Immobilie legal errichtet wurde. Lesen Sie hierzu auch auf der Seite der Bundesnotarkammer klick.

Übrigens kosten extra Vorgespräche mit dem Notar nicht mehr Notarkosten, man sollte immer so lange fragen, bis alle Unklarheiten aus der Welt geschafft wurden; das gilt auch für den Beurkundungstermin. Es sei Ihnen übrigens dringend davon abgeraten, dass ein extra niedriger Schein-Kaufpreis ausgehandelt wird, damit man Grunderwerbssteuer gespart wird, ein solches Vorhaben ist strafbar!.

Ob Sie mit dem Kauf/Verkauf der Immobilie ein gutes Geschäft machen, wird Ihnen der Notar übrigens nicht sagen, denn das ist schlicht und ergreifend nicht seine Aufgabe. Beauftragen Sie dafür einen Gutachter und orientieren Sie sich an den zahlreichen Verbraucherzentrale Ratgeber und Checklisten.
  
FeWo
 
 
 
Wenn ich eine Immobilie kaufen würde, dann würde ich auf keinen Fall auf einen Notar verzichten, denn gerade bei einem Immobilienkauf, da können so viele Unwägbarkeiten eintreten und die kann man ja wirklich nicht alle kennen und im Kopf haben. Ein Notar, der kennt da schon eher die Tricksereien auf dem Immobilienmarkt und deswegen würde ich diese Kosten mal schon mit einkalkulieren und bestimmt auch gern ausgeben. Ansonsten hat man ja sehr viele Vorlagen und Muster für einen Immobilienkaufvertrag im Internet und an denen würde ich mich mal orientieren.
  
Sachsendreier
 
 
 
   
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