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Sparbuch für Kinder als Geldanlage sinnvoll?

 
Schon seit einiger Zeit habe ich mir überlegt, ein Sparbuch für meine Kinder zu eröffnen. Ich habe allerdings im Bekanntenkreis gehört, dass das gar nicht so einfach ist. Es müssen angeblich beide Elternteile anwesend sein, was bei uns etwas schwierig ist. Ist das wirklich so oder ist das von Bank zu Bank vielleicht auch noch unterschiedlich? Ich bin inzwischen geschieden, habe aber das alleinige Sorgerecht für meine Kinder. Reicht das nicht aus, dass ich allein ein Sparbuch für die Kinder einrichten lassen könnte?

Vielleicht hat jemand von euch da irgendwelche Erfahrungen gemacht, die mir weiterhelfen könnten. Würde mich sehr über eure Beiträge freuen. Danke schon mal!
  
heldin
 
 
 
Die Unterschrift beider Eltern für Rechtshandlungen im Namen des Kindes ist keine Erfindung der Banken, sondern des Gesetzgebers. Durch den Nachweis über das alleinige Sorgerecht sind Sie jedoch davon entbunden und können alleine ein Konto für Ihr Kind eröffnen.

Ob ein Sparbuch unbedingt die optimale Anlage ist, ist zweifelhaft. Ganz besonders für langfristige Ziele gibt es bessere Sparformen. Schauen Sie doch gern einmal in dieses Thema: Für das Kind Geld anlegen - richtige Geldanlage für Kinder Dort werden Kindersparvarianten behandelt. Smilie
  
Daeumling
 
 
 
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe kann man nur ein Sparbuch für die Sprösslinge eröffnen, wenn beide Elternteile unterschreiben?! Und daran gibt es nichts zu rütteln? Ich bin geschieden, teile aber noch das Sorgerecht mit meinem Mann. Mit ihm zusammen das Sparbuch zu eröffnen kommt für mich aber nicht in Frage, denn dafür fehlt einfach das Vertrauen.

Dann wäre es im Endeffekt doch sinnvoller ein Sparbuch auf den eigenen Namen zu eröffnen und es später auf das Kind zu überschreiben. Das geht doch, oder? Geschockt
  
wuschel
 
 
 
Das ist richtig. Sofern Sie sich das Sorgerecht noch mit Ihrem Mann teilen, ist dessen Unterschrift zwingend nötig. In diesem Sinne - natürlich können Sie ein Sparbuch auf eigenen Namen für das Kind eröffnen und später überschreiben. Da spricht nichts dagegen.

Aber: Ist das Kind noch minderjährig und das Sorgerecht weiter geteilt, wird auch bei der Überschreibung wieder des Vaters Unterschrift notwendig sein.
  
Daeumling
 
 
 
Erst mal vielen Dank für deinen informativen Beitrag. Ich habe inzwischen auch den anderen Beitrag zum Thema Kindersparvarianten gelesen. Da gibt es wirklich wesentlich bessere Alternativen zum Sparbuch. Das Sparbuch, das ich geplant hatte, sollte auch nicht unbedingt eine großartige Geldanlage für die Kiddies sein, sondern eher für kleinere Wünsche zwischendurch, die sie sich gern erfüllen möchten.

Auf die Sparbücher sollte Geld eingezahlt werden, das sie mal von den Großeltern oder anderen Verwandten zugesteckt bekommen und ein kleiner Betrag von mir monatlich. Für die Zukunft der Kinder habe ich bereits andere Geldanlagen getätigt. Allerdings werde ich nun, nachdem ich deinen anderen Beitrag gelesen habe, nähere Informationen zu den anderen Möglichkeiten bei der Bank einholen. Mal sehen, wofür ich mich letztendlich entscheide. Es ist übrigens ein sehr gutes Gefühl, zu wissen, dass in meinem Fall die Unterschrift meines Exmannes nicht nötig ist.
  
heldin
 
 
 
Also ein Sparbuch für Kinder ist immer sinnvoll. Zunächst aber erst mal über die Zinsen auf dem Sparbuch informieren. Da gibt es doch ziemlich große Unterschiede. Was ich auch nicht schlecht finde: Tagesgeld! Das ist flexibel, aber leider auch mit wenig Zinsen!
  
svenja
 
 
 
Ich würde den Kindern lieber ein Tagesgeld Konto einrichten oder einen Sparplan! Da gibt es überall mehr Zinsen, als auf den klassischen Sparbüchern!
  
comfroh
 
 
 
   
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