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Definition und Erklärung von Kassenobligationen

 
Im Anlagebereich gibt es auch die so genannten Kassenobligationen. Aber selbst die wikipedia Erklärung ist ja für meine Begriffe sehr dünn. Von daher wäre ich schon mal an einer verständlichen Definition und Erklärung einer Kassenobligation interessiert.

Wer gibt denn wann und vor allem warum Kassenobligationen aus? Was sind denn speziell in Deutschland gehandelte Kassenobligationen? Mit welchen Verzinsungen kann man bei Kassenobligationen rechnen und wie sind deren Laufzeiten gestaffelt?
  
Igel


 
 
 
Kassenobligationen sind die überwiegend von der öffentlichen Hand, teilweise aber auch von Kreditinstituten ausgegebenen Wertpapiere mit fester Verzinsung. Die sicherlich bekannteste bundesdeutsche Kassenobligation war der Bundesschatzbrief. Die Höchstlaufzeit für eine Kassenobligation beläuft sich in Deutschland auf vier Jahre, während sie in Österreich fünf und in der Schweiz zehn Jahre beträgt.

Kassenobligationen werden nicht an der Börse gehandelt, die vorzeitige Rückgabe ist möglich, wenn der Emittent sie zulässt. Bundesschatzbriefe als Kassenobligationen waren bei stets Sparern beliebt, verursachten für den Staat jedoch hohe Kosten, so dass die Bundesrepublik seit 2013 keine neuen Schatzbriefe ausgibt. Als Anreiz gegen die vorzeitige Rückgabe von Kassenobligationen ist ein jährlich steigender Zinssatz verbreitet.
  
tricolor
 
 
 
Kassenobligationen würde ich mal als festverzinsliche Wertpapiere definieren und am ehesten sind diese vielleicht mit den Pfandbriefen der Banken oder mit Termingeldern vergleichbar. Die Verzinsungen und auch die Laufzeiten sind hierbei sehr variabel und müssten dann eben gesondert vereinbart und auch verhandelt werden. Die Laufzeiten können manchmal nur einige Monate, aber auch einige Jahre andauern. Aber im Grunde sind Kassenobligationen schon eine sichere Geldanlage, weil man einen fest vereinbarten Zinssatz hat und diese Anlageform keinerlei Kursschwankungen unterliegt.
  
Sachsendreier
 
 
 
   
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