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Hilfe - Geld durch Investment verloren - totale Pleite!

 
Nehmen wir doch mal folgenden fiktiven Fall an: A hat sich bei Berater B zum Thema Investment bzw. Geldanlage beraten lassen. Daraufhin hat A eine gewisse, nicht unerhebliche Summe in die empfohlene Investmentmöglichkeit investiert. A wusste nicht, dass das Risiko des 100 %-igen Verlustes besteht, dieser Fall ist letztendlich eingetreten.

Hat A die Chance, sein Geld zurückzubekommen, da er ja nichts von dem möglichen Totalverlust wusste? Ein Protokoll über das Beratungsgespräch zwischen A und B besteht nicht!
  
Minimalist
 
 
 
In der Regel müsste A für die Anlage ein Beratungsprotokoll erhalten haben oder ob das Risiko hingewiesen worden sein. Hier müsste zu klären sein, ob A beispielsweise etwas unterschrieben hat das ihnen über die Risiken aufgeklärt hat oder nicht. In der Regel wird dies meist von Banken vor der Anlage mit Angeboten um sich eben in dieser Hinsicht gegen solche Fälle abzusichern - auch wenn man sich dies nicht ganz durchgelesen hat, die Unterschrift zählt in der Regel außer man wurde mehr oder weniger zu der Unterschrift überredet hat sie nicht freiwillig abgegeben, beispielsweise durch Sätze wie "Das brauchen Sie nicht zu lesen, ich habe es Ihnen ja erklärt, unterschreiben Sie nur.".

Aus meiner Sicht hat A nur dann die Möglichkeit hier sein verlorenes Geld zu retten wenn er dem Berater B eine Falschberatung nachweisen kann. Hier bleibt leider nur der Weg über das Gericht und ein Anwalt für A, ansonsten ist das Geld weg.
  
Banker
 
 
 
Ohne jetzt irgendeine juristische Bewertung vorzunehmen, aber rein vom Gefühl her, finde ich es immer schwierig, im Falle von Verlusten bei Geldanlagen, dies auf ein Falschberatung zu schieben. Ein kleiner Vorteil besteht vielleicht für A, weil ein Nachweis über eine Beratung wo die groben Inhalte auch drinstehen, ist wohl gesetzlich vorgeschrieben. Aber hieraus jetzt eine 100%-ige Entschädigungsforderung zu konstruieren, das wird bestimmt schwierig.
  
Freibeuter
 
 
 
   
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