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Zulässigkeit und Berechnung von Mahngebühren

 
Wenn man heutzutage eine Mahnung zugestellt bekommt, so ist diese ja wohl in den meisten Fällen auch mit Mahngebühren verbunden. Aber sind denn die Mahngebühren auch immer gerechtfertigt und statthaft oder sollte eine Mahnung ohne Kostennote verschickt werden? Sollte einer regelrechten Mahnung nicht erst einmal eine Zahlungserinnerung vorausgehen? Wie werden denn Mahngebühren berechnet oder welche Höhe an Mahngebühren für beispielsweise eine nichtbezahlte Rechnung ist denn üblich?
  
Mikado
 
 
 
Bei nicht pünktlich bezahlten Forderungen berechnen die meisten Unternehmen ihren Kunden eine Mahngebühr. Richtiger ist der Begriff Mahnkosten, da Gebühren eigentlich nur von öffentlich-rechtlichen Aufgabenträgern erhoben werden können. Die Trennung zwischen einer kostenfreien ersten Erinnerung und einer kostenpflichtigen Mahnung als zweites Anschreiben ist verbreitet, aber nicht vorgeschrieben.

Die Erhebung von Mahngebühren beziehungsweise Mahnentgelten ist statthaft, allerdings muss der dem Kunden berechnete Betrag angemessen sein. Die übliche Annahme, dass Mahnentgelte von maximal fünf Euro angemessen seien, wurde 2011 vom Amtsgericht München zurückgewiesen. Das Gericht sah im Gegensatz zu vorhergegangenen Entscheidungen die durch Rückfragen nach einer erhaltenen Mahnung entstehenden Kosten als Bestandteil der allgemeinen Betriebskosten an und kam zu berechtigten Mahngebühren von maximal 1,20 Euro.
  
Clipper
 
 
 
   
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