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Ratenzahlung ans Finanzamt möglich?

 
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten fällt es vielen Unternehmern schwer, ihre Steuern pünktlich an das Finanzamt abzuführen. Sie versuchen deshalb, mit dem zuständigen Finanzamt Ratenzahlungen zu vereinbaren, was jedoch nicht immer möglich ist. Das Finanzamt stimmt Ratenzahlungen nur dann zu, wenn der rückständige Betrag dadurch innerhalb von sechs Monaten komplett ausgeglichen werden kann.

In begründeten Sonderfällen kann diese Frist auf zwölf Monate verlängert werden. Zudem ist beim Finanzamt Ratenzahlung nicht für jede Steuerart möglich. Umsatzsteuer beispielsweise muss regelmäßig gezahlt werden und wird nur in den seltensten Fällen gestundet, während Ratenzahlungen bei der Einkommensteuer häufiger vereinbart werden kann, wenn ein Unternehmer darlegen kann, wie es zu dem Zahlungsengpass kommt.
  
Tassilo
 
 
 
Ja das ist korrekt. Steuerschulden sollte man aber auch wirklich ernst nehmen und mit den Raten tunlichst nicht in Verzug kommen - wenns ums Geld geht, kennt das Finanzamt bzw. der Staat keinen Spaß. Bei der Umsatzsteuer Voranmeldung ist es mir jetzt auch nicht wirklich bekannt, dass man da die Zahlungen stunden lassen könnte, bei der Einkommensteuer, wie schon erwähnt, mit triftigem Grund schon.

Generell würde ich jedem dazu raten, ausreichend Geld auf die hohe Kante zu legen (ein Tagesgeldkonto bietet sich an) und damit die Zahlungen an das Finanzamt termingerecht leisten zu können. Übrigens sollte man gerade bei Zahlungsschwierigkeiten immer den direkten Dialog mit dem Finanzamt suchen, denn eine Zwangsvollstreckung bzw. die Pfändung eines Kontos/Girokontos ist schneller eingeleitet, als man so gemeinhin annimmt.
  
FeWo
 
 
 
Ratenzahlungen an das Finanzamt werden bestimmt nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt. Denn, wenn dieses Modell einer Ratenzahlung Schule machen würde, dann würde doch niemand mehr pünktlich seine Steuern abführen und lieber den Betrag bequem in Raten abstottern. Auch das Argument mit den wirtschaftlich schwierigen Zeiten zieht nicht so wirklich, denn wenn ich keine Einnahmen generiere, dann habe ich auch keine oder zumindest eine sehr geringe Steuerlast. Ja, und das die vereinnahmte Mehrwertsteuer abzuführen und nicht zum Verbraten da ist, das sollte doch auch jedem(r) bewusst sein.
  
utebar
 
 
 
   
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